Die REACH-Verordnung trat zum 1. Juni 2007 in Kraft.

Ein Stoff darf seither in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr nicht in der EU hergestellt oder in die EU eingeführt werden, wenn er nicht registriert wurde (dies gilt ebenfalls für Stoffe in Zubereitungen / Mischungen und unter bestimmten Bedingungen auch in Erzeugnissen).

Für die Erledigung der umfangreichen Registrierungsaufgaben sieht die REACH-Verordnung Übergangsfristen vor. Je nach Stoffmengen und bestimmten Einstufungen in Bezug auf Gesundheit und Umwelt betragen diese Übergangsfristen ab dem 01.06.2007 zwischen 3,5 und 11 Jahren (Artikel 23). Um diese Übergangsfristen nutzen zu können und Ihnen als Verwender unserer Produkte Planungssicherheit zu geben, haben wir bzw. unsere Lieferanten die Produkte, die Sie von uns beziehen, vorregistriert. Erste Stoffe wurden bereits von uns und/oder unseren Lieferanten erfolgreich registriert.

Gleichfalls wichtig ist, dass wir über nachgeschaltete Anwendungen informiert sind und für die jeweiligen Stoffe über Informationen zu Verwendungen und Expositionen verfügen, um den verlangten Stoffsicherheitsbericht – unter Einbeziehung identifizierter Verwendungen – erstellen zu können. Dazu benötigen wir die aktive Mithilfe unserer Kunden, um für Registrierungszwecke einen ausreichenden Informationsaustausch unterstützen zu können.

Weitere Hintergrundinformationen zur REACH-Verordnung und den verwendeten Begriffen / Definitionen bieten nationale und industriespezifische Hilfestellungen sowie die REACH-Helpdesks (beispielsweise der nationalen und europäischen Verbände sowie der zuständigen Behörden, z.B. die ECHA – European Chemicals Agency).

 

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